.

Erstellt: 11. Juni 2019 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Erik Heinisch

Die Auberginen- und Paprika-Pflanzen, die am Hoftag gemeinsam gepflanzt wurden, stehen jetzt prächtig und gut genährt im Gewächshaus in ihrem "Bett" aus Heumulch.

Ebenso die hunderte Tomatenpflanzen, wie die leckere Salattomate "Matina", die "Pralinen"-Tomate "Ruthje" und dieses Jahr auch ein paar mehr leckerste Fleischtomaten "Berner Rose"... ;-)

Sie kamen in individuell per Hand vorbereitete Beete mit Mist und Heumulch, zwischen Salate, Fenchel und Kohlrabi.

Bei der Arbeit war das Hofteam ganz begeistert über die sichtlich zunehmende Bodenqualität dank intensiver ökologischer Gedanken und Bearbeitung. Bei den meisten Beeten hätte es gar keine Pflanzschaufel gebraucht und die Löcher konnten mit der Hand gegraben werden, so fluffig und feinkrümelig war die Erde. Und überall lugen Regenwürmer und andere nützliche Bodenbewohner hervor. Von den läuse-fressenden Marienkäfern mal ganz abgesehen...

Auch auf dem eher profan aussehenden Kohlacker tummeln sich glänzende Laufkäfer und andere nützliche Insekten. Die Blühstreifen, die zwischen den Beeten bewusst stehen bleiben, bieten ihnen und anderen Nützlingen Rückzugsorte zwischen den ansonsten kargen Kohlflächen. Dadurch wird der Befall der Nutzpflanzen mit tierischen Schädlingen vermindert, weil die natürlichen Feinde der Schädlinge über die verschiedenen Grünstreifen aus in die Felder einwandern können.

Außerdem bietet der Bewuchs Windschutz, verhindert die Bodenerosion, fördert die Taubildung, verringert die Verdunstung und stabilisiert die Bodenfeuchte (http://aknaturschutz.de/service/hecken.pdf)

So funktioniert Landwirtschaft in Harmonie mit der Natur...

 

 

 

Auf dem Laufenden bleiben?
Autoren Login
Datenschutz & Links
Sonnenhof im Netz

Besucherzähler

Heute 1

Gestern 48

Woche 49

Monat 498

Insgesamt 43781

Aktuell sind 12 Gäste und keine Mitglieder online

100% Ökostrom-Hosting durch UD Media